Laufevents Archiv

2025

Ok, dieses Jahr ist speziell. Ich habe seit Biel Gefallen daran gefunden, in der Nacht zu laufen. Daher fiel meine Wahl heuer auf diesen Event:

Rorschach – Hoher Kasten – Vom See zum Berg

Es handelt sich hierbei um eine Wanderveranstaltung, wer mag, kann aber gerne auch joggen. Ich habe die gut 46 km und 2.300 Höhenmeter vorrangig im strammen Marsch absolviert und es hat wirklich Spaß gemacht. Ich blieb dabei deutlich unter 9 h und konnte einen fantastischen Sonnenaufgang erleben.

Die Strecke gerade in der Nacht durchaus ansprechend, nur die Markierungen könnten etwas besser sein. Ich bin wirklich einige Male falsch abgebogen. Glücklicherweise fiel mir das aber immer recht rasch auf, wenn dann die anderen „Kopflampen“ ganz wo anders unterwegs waren. Aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel und von daher war alles halb so wild.

Dann habe ich mich auch noch an diesem Event versucht:

Diamond

Nun hier hatte das Wetter definitiv was dagegen, dass ich die volle Distanz in Angriff nehmen konnte. Sicher es wäre nicht einfach geworden, aber meine sehr defensive Anfangsgeschwindigkeit hätte mal sicher die Marathondistanz zugelassen, Diamond dann, wenn ich mich nach den ersten gut 30 km noch entsprechend gut gefühlt hatte. Aber wie gesagt, so weit kam es nicht, nachzulesen hier:

Aber trotzdem hat mir gerade der zweite Teil des abgebrochenen Rennens sehr gut gefallen. Man ging und lief von Dürrboden weder zurück zum Start und das vorwiegend in strömendem Regen. Neben den Läufern gab es da eher wenig Publikum, abgesehen von denen:

Am Ende waren das auch ca 28 km, besser als Samstag morgen im Bett zu liegen.

Und ja, das „Sauwetter“ hätte es mir ohnehin sehr schwer gemacht, 68 km durchzuziehen…

2024

Für das kommende Jahr suche ich eine neue Herausforderung.

Schon lange habe ich es mir in den Kopf gesetzt, mal eine ganze Nacht hindurch zu gehen oder laufen. Auch die magische Grenze von 100 km an einem Tag sind etwas, das mich sehr reizt.

Um es kurz zu machen, ich liebäugle mit den 100 km von Biel.

Bieler Lauftage – Courses de Bienne (100km.ch)

In Kurzform wäre das Fazit so:

1oo km – sind wirklich lang

1oo km – tun schon weh

1oo km – Zeit ist relativ

Aber jetzt der Reihe nach:

Das Training im Monat Mai war bewusst sehr schlank gehalten. Ich habe es nur auf ca. 120 km gebracht. Die Monotonie der Vorbereitung forderte einfach ihren Preis und mein Körper mahnte mich, es ruhig anzugehen.

Neben dem eigentlichen Endgegner war der Marathon in St. Gallen anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Auffahrtlaufes ein Highlight. Ich konnte diesen eigentlich von Anfang bis Ende genießen und lief in der angepeilten Zeit (zwischen 04:45 und 5:00 h) ziemlich locker im Fussballstadium St. Gallen ein. Gut zu sehen ist dabei, dass ich es aufgrund meiner bisherigen Laufgeschichte eher nicht gewohnt bin, mehr als 30 km laufend zurückzulegen.

Und dann „Die Nacht der Nächte“:

Nach einer entspannten Anreise per Zug am Freitagnachmittag hatte ich noch ca. 2 h Zeit, mich auf den Lauf einzustimmen. Startunterlagen abholen, umziehen, Drop bag für die Wechselzone vorbereiten und schließlich die Gepäckabgage waren bald erledigt.

Als ich mich dann um kurz vor 22:00 h in den Startblock einreihte, waren alle Teilnehmer guter Dinge. Das Wetter spielte mit, somit konnte es losgehen.

Ich versuche – soweit ich mich erinnern mag – einige Kommentare zu den Streckenabschnitten zu machen:

km 0 – 21 – Die Halbmarathondistanz bis Lyss war sicher die Unterhaltsamste:

Es gab viel Publikumsunterstützung und man war weitesgehend im belebtem Gebiet unterwegs. Wirklich toll, wie man angefeuert wurde. Auch ohne GPS-Stoppuhr (die hält ohnehin nicht so lange durch) war mir klar, dass das Anfangstempo natürlich deutlich zu hoch war. Aber egal, der Plan war eigentlich eh bis ca. km 30 laufend unterwegs zu sein und dann „situationselastisch“ zwischen Laufen und Gehen zu wechseln.

km 21 bis 38 – Lyss bis Oberramsern:

Hier musste ich dann recht gleich in den flotten Gehschritt wechseln, laufen viel mir nicht mehr so leicht und es gab auch einige Steigungen zu überwinden. Laut meiner Wahrnehmung geht es hier mehrheitlich durch Felder und an einigen Höfen vorbei.

km 38 bis 56?- Oberramsern – Kirchberg:

Gleiches Spiel wie ihm vorherigen Abschnitt – nur ging es hier deutlich mehr ab als hoch. Einzig die Streckenmarkierung bei km 55 hat mich etwas verunsichert, weil die Distanz danach, bis zur offiziellen Wechselzone bei km 56, war in meiner Wahrnehmung deutlich länger als 1 km.

km 56 – 77 Kirchberg – Bibern und bis einschliesslich km 80

Es war nun mittlerweile Tag und auch ordentlich warm geworden. Ich versuchte permanent meine Endzeit im Kopf zu kalkulieren, damit ich meinen Fanclub mit der zu erwartenden Ankunftszeit im Ziel versorgen konnte. Das ich ins Ziel kommen würde, war mir eigentlich bis hierher immer klar, da ich mich gut bis sehr gut fühlte.

km 80 – 85 (Countdown Modus)

Schlagartig wurde es sehr zäh. Mein Körper meldete sich mit allen möglichen Wehwehchen und eine grausame Müdigkeit überkam mich. Ich wusste nun, dass es bis km 90 hart sein würde, denn das waren tote Kilometer, die mich scheinbar nur im Schneckentemp dem Ziel näher brachten.

km 85 – 90

Es ging der Aare entlang, eigentlich ein nettes Wegchen, aber ich war wirklich todmüde und kurz davor, während des Gehens einzunicken. Mehrmals blieb ich auch kurz stehen, aber ich verknief es mir, auf einem der einladenden Bänkchen Platz zu nehmen. Auch ein Mitstreiter, welcher aufgrund von offensichtlichen Schmerzen nur noch langsam humpelnd voran kam, blieb in meiner Erinnerung.

km 90 – 95

Bevor ich endgültig in das Reich der Träume absackte, hatte ich zum Glück einen Namensvetter gefunden, mit dem sich inzwischen ein reger Plausch entwickelt hatte. Das half mir doch sehr und die Müdigkeit war verflogen. Nur halt das Tempo auch – mittlerweile waren wir defintiv im Bummelmodus unterwegs.

km 95 – 100

Die Strecke querte nochmal eine größere Strasse und es ging wieder Erwarten den Wald hoch. Danach kam dann aber bald der Schlussabschnitt, welcher einer Bahnlinie entlang führte. Aber die km 96, 97 und 98 zogen sich doch schon sehr. Highlight war ein Läufer mit Fahrradbegleitung, wobei der Begleiter den Läufer stützte und gleichzeitg sein Fahrrad eine kurze Steigung hoch schob. Die Strecke fordert ihren Wegzoll…

km 98 – 99

Der letzte Kilometer. Wie auch in vielen anderen Berichten festgehalten, hatte ich eigentlich vor, die 99er Tafel zu fotografieren. Aber als ich dann da war, hatte das gar keinen Reiz mehr.

Der letzte Kilometer

Es ging nochmal kurz runter, das Tissot Stadion war in Sicht. Auf der letzten Gerade wurde man bereits angekündigt und mein Fanclub mit Plakat und Applaus machte sich bereit. Darauf hatte ich die ganze Zeit hingearbeitet und als ich dann im Ziel stand, konnte ich es gar nicht korrekt verarbeiten. Ich war zwar sehr zufrieden, aber keinesfalls euphorisch. Trotzdem ein paar tolle Fotos mit allen Familienmitgliedern wurden gemacht. Auch Medaille und T-Shirt mussten unbedingt abgeholt werden. Und dann war das Rennen Geschichte.

Letzte Worte:

Schon lange nicht mehr soviel Französisch gehört- nein Spass beiseite

Die angeführten Höhenmeter kommen mir eindeutig fragwürdig vor. Ich meine, es sind doch deutlich mehr – aber auch das ist nur eine Randnotiz

Heute ein Tag danach muss ich sagen, dass die Anforderungen an einen solchen Lauf schon nicht zu unterschätzen sind. Ich habe doch einige wunde Stellen an den Füssen und Beinen und auch die Hüft- und Fussgelenke sind ganz schön steif. Aber vor allem bin ich psychisch ziemlich leer. Eigentlich müsste da mehr Genugtung und Freude sein, dass mein Projekt, welches letztes Jahr im November gestartet wurde, zu einem gute Ende geführt hat. Und auch die Freude sollte etwas größer sein. Aber vielleicht kommt das ja noch.

Aber ich habe es geschafft, eine Nacht durchzulaufen

und ich habe es geschafft, 1oo km zu laufen.

Das kann mir niemand nehmen.

Ich habe eine tolle Familie, welche mich wärmestens empfangen hat.

Das alles macht diesen Lauf einzigartig für mich.

Der April ist schnell erzählt. 30 km am 02.04.24. Das hat gut angefangen.

Danach habe ich allerdings einige Sessions ausgelassen, weil einfach mein Knie mal mehr mal weniger geschmerzt hat.

Als Folge daraus fehlen natürlich wichtige Kilometer (ich habe es nur auf 150 km gebracht). Trotzdem ist das für mich die richtige Entscheidung, denn aktuell fühlt sich das Knie wieder recht gut an.

Darum werde ich heute einige Kilometer machen und dann am Do. den Marathon anlässlich des Auffahrtslaufes in St. Gallen. Ausgeruht bin ich mal und was das Knie dazu sagt, werden wir sehen. Bin aber positiv eingestellt und freue mich schon…

Nun der März war leider ein etwas zäher Monat. Es viel mir einfach schwer, konsequent die vielen (monotonen) Kilometer runter zu spulen. So sind es dann auch nur 175 km geworden, deutlich weniger als gefordert. Um die Motivation hoch zu halten, habe ich sogar den einen oder anderen Berglauf eingestreut. Und ja, da habe ich gelitten, aber es hat trotzdem viel Spass gemacht, mal wieder rauf und runter zu laufen. Was mich trotzdem positiv stimmt: Ich habe einige 20er und 25er gemacht und dabei bin ich eigentlich immer gut „im Ziel“ angekommen.

Um gleich im April die Latte höher zu legen, ist heute (02.04.24) ein 30 km Lauf fest eingeplant. Weiters will ich in diesem April noch eine längere Nightsession (35 km denke ich) absolvieren. Daneben einfach etwas mehr Abwechslung, die Tage werden jetzt ja wieder länger und der Winter sollte nun wirklich vorbei sein. Somit sind auch kürzere Bergläufe oder flotte Märsche Berg hoch wieder ein Thema.

Mal sehen, ob das ein Ganzes wird. Spätestens Ende Monat weiß ich mehr.

Nun auch der Februar ist Geschichte. Ich hatte etwas Mühe, mich stur an die Trainingsvorgabe zu halten. Daher bin ich gesamthaft auf 174 km bei 9 Trainingseinheiten gekommen. Positiv dabei, es waren 2 x 25 km und 4 x 20 km Einheiten dabei. Die 20 km habe ich schon gut in den Beinen. Bei den 25 km merke ich, dass ich danach etwas mehr Regeneration brauche. Die Zeit gebe ich mir aber auch, denn eine Verletzung ist das letzte was ich brauche.

Der März wird jetzt anstrengend genug, da sollte ich eigentlich lt. Plan auf 245 km kommen. Realistischerweise bin ich aber mit 200km+ zufrieden. Und die 30 km Läufe sind ja auch der nächste Prüfstein, den mein Körper gut verdauen muss.

Das Training im Januar hat erstmals einige 20 km Läufe beinhaltet. Das ist eine Distanz, die ich auch bisher aus meinen Wintertraining schon gut kenne. Insgesamt habe ich ca 180 km verteilt auf 10 Einheiten absolvieren dürfen. Darunter waren auch fünf 20 km Läufe. Es läuft soweit recht gut, die Motivation hoch zu halten, ist dabei für michl die größte Herausforderung.

Im Februar stehen dann auch 25 km auf dem Plan, aber auch das ist eine Distanz, die ich schon öfters im Training gelaufen bin. Schau ma…

Der Dezember war wie erwartet eher schwierig, was die Anzahl der Trainingseinheiten betrifft. Daher habe ich neun größtenteils etwas längere Einheiten absolviert und bin so auf 120 km gekommen.

Im Jänner werde ich nun das Pensum etwas erhöhen müssen und wenigstens einen 20 km Lauf pro Woche vorsehen.

Der erste Trainingsmonat ist absoviert.

Gesamt waren das 125 km bei 12 Trainingseinheiten.

Das Wetter war zwar fast durchgängig schlecht, aber trotzdem kann ich eigentlich sagen, dass es mir nicht schwer gefallen ist, mich an den Plan zu halten.

Hier kurz meine Beweggründe:

Der Lauf verlangt von mir erstmals, mich über mehrere Monate seriös vorzubereiten.

Ich werde mich an diesen Trainingsplan halten, wobei ich mich dabei am 13 h Plan orientieren werde.

LaufReport Biel Projekt

Der zu absolvierende Marathon wird dieser sein. Ist laut Trainingsplan etwas zu spät, aber ich hoffe, das wird sich nicht allzu negativ auswirken. Witzig dabei auch, das ist mein erster Strassenmarathon nach bisher 10 absolvierten Berg-/Trailsmarathons.

Jubiläums-Marathon 2024 – Auffahrtslauf

Abschließend noch meine Prognose für den Tag X. Wenn ich im Bereich von 15 h finishen kann, wäre ich mehr als zufrieden. Aber bis dahin, ist es noch ein laaanger Weg und während des Trainings kann auch noch vieles passieren. Aber wie immer, bin ich guter Dinge…

2023

Je älter ich werde, desto mehr regt sich in mir der Wunsch nach persönlichen Challenges.

Trotzdem werde ich aber immer noch den einen oder anderen regulären Bewerb bestreiten.

Die Planung für beides läuft …

Arosa Trailrun 09.09.2023

Nach dem Rennen:

Uff, mühsam nährt sich das Eichhörnchen, hatte auch bei diesem Lauf zu kämpfen. Es war aber auch überdurchschnittlich warm und vor die letzten langen Aufstiege machten es mir schwer. Wie auch immer, ich habe das Ziel erreicht und gut ist. Spass gemacht hat es trotz alledem trotzdem

Trails – Arosa Trailrun (arosa-trailrun.ch)

Nachdem ich das Ausscheiden beim Rheinquelle Trail möglichst schnell hinter mir lassen will, habe ich mich gleich wieder für den nächsten Lauf angemeldet. Ich habe diesen letztes Jahr absolviert und er ist mir sehr positiv in Erinnerung geblieben. Darum dieses Jahr wieder auf ein Neues…

Rheinquelle Trail 08.07.2023

Nach dem Rennen:

Gleich vorweg, DNF. Das war nicht mein Tag.

500 m nach dem Start ist mir eingefallen, dass ich meine Verpflegung im Auto liegen lassen habe. Daneben hatte ich von Anfang an mit Bauchkrämpfen zu kämpfen, die leider während des Laufes nie besser wurden.

Aber ok, erster Berg in guter Verfassung absolviert, auch den Downhill vorsichtig angegangen. Eigentlich fühlte ich mich noch den Umständen entsprechend gut. Doch als dann der Aufstieg zum zweiten Berg begann, war es nicht mehr mein Rennen. Es fiel mir stetig schwerer und schwerer mich den steilen Berg hochzukämpfen und erste Gedanken betreffend Aufgabe machten sich breit. Im Schneckentempo konnte ich den Berg dann doch noch bezwingen, der anschließende Abstieg war eigentlich kein Problem. Nur halt die Magenkrämpfe und der direkte Blick zum letzten Aufstieg gaben den Ausschlag. Ich werde heute nicht finishen.

Ich habe dann noch das Beste aus dem Tag gemacht und bin von der Maighelshütte zurück nach Sedrun gelaufen. So kam ich dann doch noch auf ansprechende 37 km mit ca. 2400 positiven/negativen Höhenmetern. Bitter war es trotzdem, weil ich am Schluss zum Teil wieder auf meine Mitstreiter stieß, die sich nun kurz vor dem Ziel befanden.

An dieser Stelle ein großer Lob an die Veranstalter und die vielen Helfer. Alles sehr nette Leute. Und die grandiose Landschaft ist ohnehin immer einen Besuch wert.

Mittlerweile ist er zu einem waschechten Marathon bei weiterhin 3000 Höhenmetern geworden. 2020 bei meiner ersten Teilnahme hat da noch ein Kilometer gefehlt.

https://www.rheinquelle-trail.ch/die-rennen/rheinquelle-trail-marathon/

Warum ich den Event nochmal mache:

+ Klein, aber fein.
+ Grandiose Landschaft
+ und eine Strecke, die mir wieder alles abverlangen wird.

Ich freue mich …

2022

10.09.2022 Arosa Trail Run AT33

https://arosa-trailrun.ch/

Um es kurz zu machen, es war ein sehr schöner Lauf. Trotz der unsicheren Wetterprognose war alles perfekt organisiert und auch das Wetter hatte ein Einsehen. Die Strecke ist sehr schön und die Höhenmeter verteilen sich wirklich gut. Landschaftlich ist es auch sehr abwechslungsreich und man bewegt sich fast auschließlich auf Wald- und Wanderwegen. Hat Spaß gemacht…

30.07.2022 Davos X-Trails Gold

https://www.davos-xtrails.ch/gold-43-km

Eigentlich ein Klassiker, jetzt mit neuem Namen. Ich selber habe den Lauf noch nie gemacht, aber das wird mein 10. Bergmarathon, denke das ist ein guter Anlass für die Premiere.

Nachschau zum Event:

Was soll ich das sagen, ich habe gemischte Gefühle zum Lauf. Organisation, Wetter und auch die Strecke waren perfekt. Nur ist es halt mal wieder so, dass dieser Lauf nicht wirklich zu mir passt. Gefragt sind hier flinke Läufer, die auch einen Berg flott hoch-/runterkommen. Aber gerade am Schluss sind da 15 km, die reines Marathon Tempobolzer Gelände sind. Die Landschaft ist schön und auch der Zieleinlauf im Stadium wiederum entschädigen für Vieles. Ich muss aber auch offen zugeben, dass ich den Lauf unterschätzt habe, 1400 hm scheinen nicht soviel zu sein, aber man bewegt sich halt doch oft deutlich über 2.000 m Seehöhe, das fordert zusätzlich. Am Schluss waren fast 06:30 h auf der Uhr.

09.07.2022 Montafon Totale Trail 33

https://www.montafontotale.at/trail-33-km

Ein alter Bekannter, der Termin erscheint mir stimmig für mich. Höhenmeter ohne Ende, nur schade, dass man dem Wormser Höhenweg nicht weiter folgen kann und dann weiter zum Silvrettasee. Wie schön wäre doch ein Zieleinlauf auf der Bieler Höhe…

Nachschau zum Event:

War wirklich wieder ein toller Tag. Wetter und Temperaturen perfekt. Auch die Strecke aufgrund der späten Austragung dieses Jahr in einem Topzustand und das Ziel auf der Nova Stoba ist einfach beeindruckend.

Ich selber konnte konsequent mein Tempo gehen und war daher nie komplett am Limit. Auch die angepeilte Zeit von 08:00 h konnte ich ohne größere Probleme unterbieten. Schön war’s…

Auf dem Wormser Höhenweg

2021

23.10.2021

Ok beim ersten Antreten bin ich echt heftig in die Knie gegangen. Das Umschalten auf die erste scharfe Steigung habe ich überhaupt nicht hingekriegt und danach war ich den ganzen restlichen Lauf stehend k.o.

Heuer will ich mich mit der Strecke versöhnen. Das geplante Zielzeit liegt bei 06:25 h. Mehr traue ich mir aktuell nicht zu,

Transruinaulta 42 km – Transviamala

Auch hier ein kurzes Update. Ich habe mich mit dem Lauf versöhnt. Das Wetter war perfekt und ich konnte mich während des ganzen Laufes an meine timeline halten. Am Ende war ich nach 06.06 h im Ziel und fühlte mich dabei noch sehr gut. Ein toller Tag und das Beste dabei war, dass ich bereits am nächsten Tag wieder eine mittlere Wanderung machen konnte.

Die Veranstaltung kenne ich ja schon recht gut. 1 x den Marathon sowie 1 x den Ultra erfolgreich gefinisht. Und dann noch zusätzlich 1x in der Skisprungarena ausgestiegen. Es sollte also daher ein Heimspiel werden. Die anvisierte Zeit liegt bei ca. 5 h.

Marathon (allgaeu-panorama-marathon.de)

Kurzes Resümee:

Aufgrund der Regenfälle war die Strecke durchaus fordernd. Da ich schon seit Jahren keinen vollen Marathon mehr gelaufen bin, ging ich das Rennen auch sehr defensiv an. Am Schluß waren es dann 5:44 h. Aber dafür habe ich den Lauf eigentlich größtenteils genossen. Und die Medaille war dieses Mal extra groß

 

 

2020

**Saison für heuer beendet**

Den Mountainman muss ich auf nächstes Jahr verschieben, Corona lässt mich nicht nach DE einreisen….

Trotzdem war dieses Jahr ein besonderes für mich. Einerseits konnt ich einige tolle Wanderungen mit meiner lieben Frau machen, dass war echt spitze.

Dann habe ich auch einige Run and Hikes gemacht, die Mischung ist sehr reizvoll. Mal schnell 4 h die Berge hoch und runter, es ist faszinierend wie viele Vegetationszonen man da bei uns erleben darf.

Nun bin ich voller Tatendrang für nächstes Jahr. Es wird ein bunter Mix aus Laufveranstaltungen, aber auch persönliche Events werden dabei sein. Hier die verschobenen Laufevents von heuer:

Mountainman Nesselwang 2021

Montafon Totale Trail 2021

Daneben habe ich schon ein paar tolle Bergtouren geplant, mehr davon später.

Und auch eine lange Wanderung von meiner Haustüre zu einem meiner Lieblingsplätze ist in Planung. Auch davon mehr später noch.

In diesem Sinne, Keep on running…

 

+++UPDATE+++

Aufgrund der allseits bekannten Situation haben sich einige Änderungen ergeben.

Meine persönliche Meinung ist, dass erst im Herbst wieder derartige Veranstaltungen stattfinden sollten. Natürlich auch nur dann, wenn sich die Sachlage in Sachen Corona positiv entwicklet hat.

Für die 3 Events habe ich mich nun angemeldet. Ich freue mich auf jeden der 3 Läufe. Am meisten bin ich auf den Rheinquelle Trail gespannt, da ich diesen Lauf noch nicht kenne. Um das Ganze für mich persönlich noch etwas interessanter zu gestalten, habe ich die angepeilten Zeiten eingetragen. Bin echt neugierig, wie ich da mit meiner Einschätzung liege.

Mountainman Nesselwang 09.05.2020

+++UPDATE+++

Neuer Austragungstermin 17.10.2020

Anmeldung erfolgt! 32 km, 1.700 hm. Erwartete Zeit 05:45 h.

Montafon Totale Trail 13.06.2020

+++UPDATE+++

Verschoben auf den 12.06.2021

Anmeldung erfolgt! 33 km, 3.300 hm. Erwartete Zeit 08:30 h

Rheinquelle Trail 11.07.2020

+++UPDATE+++

Nachtrag zum Event:

Ok, ich habe den Lauf durchgezogen und es war eine gute Entscheidung.

Das Wetter war entgegen der Prognose perfekt, kühl und fast zu 100 % trocken. Der Trail war wunderschön und man hat an einigen Stellen gemerkt, dass dieser wirklich von einem Trailläufer ausgesteckt worden ist. Vor allem die weglosen Passagen und die Abkürzungen nach dem Motto „Augen zu und kerzengerade dem Gipfel entgegen“ machten das Ganze zu einer wirklichen Herausforderung. Auch deshalb weil die Abwärtspassagen ähnlich steil waren. Organisiert war alles wirklich perfekt, sei es die Streckenmarkierung als auch die Verpflegungsstellen. Was mir auch immer gefällt ist ein entspanntes Auslaufen gegen Schluss des Rennens. Das war auch hier der Fall, die letzten 10 km gingen fast auschließlich leicht bergab ins Ziel. Da hat man dann etwas Zeit, bereits den Lauf Revue passieren zu lassen und die gemachten Eindrücke, die Hochs und Tiefs auf sich wirken zu lassen.

Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass ich im Schatten von Corona einen solch tollen Lauf erleben darf. Gratulation und ein herzliches Danke an die Veranstalter…

Der Lauf findet nun doch statt, jetzt heisst es nur noch, fit genug zu werden. Bei dem Höhenprofil ist die Zeit aber schon sehr kurz. Nun ich genieße die Zeit bis dahin und entscheide dann kurz vor dem Wettkampf, ob ich bereit bin…

Capture

Derzeit noch in Planung – nur ich bin da auch skeptisch. Daneben ist es auch für mich persönlich eher fraglich, ob ich mit diesem Lauf ins neue Jahr starten will. Es tut mir zwar weh, denn die Landschaft scheint ja sehr schön zu sein und auch das kleine Teilnehmerfeld gefällt mir sehr, aber ohne Vorbereitungsläufe dürfte das Ganze eher grenzwertig werden. Ich habe mich noch nicht entschieden, denke aber momentan eher an einen Alternativlauf im Alleingang.

Anmeldung erfolgt! 38 km, 2.900 hm. Erwartete Zeit 09:30 h

+++UPDATE+++

Ansonsten liebäugle ich im Oktober noch mit dem Transviamala Bewerb, hier dann die Marathondistanz. Wobei auch dessen Austragung aus heutiger Sicht noch nicht definitiv ist.

Verschiebung der Anmeldeportal-Öffnung

Transruinaulta, 24.10.2020

Montafon Totale Trail, 15.06.19

Es war die erwartet harte Nuss, meine Uhr sagte am Schluss 34,5 km und 3.525 hm, dazu die Strecke aufgrund des Schnees etwas verändert. Vor allem die letzte Etappe die Skipiste hoch war für mich eine saftige Prüfung. Wobei ich muss sagen, ich bin das Rennen größenteils flott gewandert, dadurch war ich körperlich eigentlich nie komplett am Anschlag. Nur halt mental war es schon hart, viele wunderschöne Plätze passiert, wo es doch so toll gewesen wäre, die Füsse ins kalte Wasser zu halten und ein Bierchen zu trinken. Trotzdem ist und bleibt der Lauf ein großartiges Erlebnis, ich kann das wirklich jedem empfehlen.

Mountainman Nesselwang

Rückschau zum Event am 11.05.19:

Es war ein toller Tag, Strecke aufgrund der Witterungsverhältnisse sehr fordernd. Als ich nach etwas über 6 h das Ziel zum ersten Mal erreichte, war es bereits nicht mehr erlaubt, die letzte Schlaufe – die S-Strecke mit 8 km zu machen. Aufgrund des strömenden Regens aber sicher eine gute Entscheidung. So blieb es bei den 30 km mit ca. 1.700 hm.

Nächstes Jahr dann hoffentlich bei besserem Wetter die volle Distanz:

to be continued…

 

2018

Das Jahr 2018 steht für mich unter dem Motto, „Schuster, bleib bei deinen Leisten“. Und das ist für mich schon Herausforderung genug. Denn seriöse Vorbereitung auf die geplanten Läufe ist leider nur selten möglich. Aber ich bin mittlerweile mental so eingestellt, dass ich in jedem Rennen, mein eigenes Rennen laufe. Sprich ich suche mir Läufe, zu denen ich eine Beziehung habe bzw. die mir landschaftlich zusagen. Dann ist das nächste Ziel die cut-off Zeiten gut meistern zu können und dann habe ich eigentlich schon gewonnen. Sprich ich kann dann das Laufen wirklich für meine Zwecke nutzen. D.h. einige Stunden komplett abschalten…

  • 12. Mai 2018, 4. Bizau Traillauf, angmeldet:

Nachtrag zur Veranstaltung:

War ein super Tag, was die Veranstaltung als solche betrifft, Wetter top, Veranstalter sehr freundlich, ebenso die Helfer. Nur ich hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und dachte bereits nach 2 km ernstlich darüber nach auszusteigen. Aber dann kriegte ich doch noch die Kurve und zog das Ding durch, obwohl ich während des ganzen Laufes noch kleinere und größere Einbrüche zu überstehen hatte. Aber wie wir alle wissen, der Weg ist das Ziel…

  • 16.06.2018, 3. Montafon Totale Trail 2018, angemeldet:

Was soll ich sagen, auch bei dieser Veranstaltung top Wetter und super nette Helfer, eine familäre Veranstaltung in einer tollen Gegend. Diesmal lief (besser ging) ich konsequent mein Trainingstemp, was bedeutet, dass ich die Berge hoch ganz passabel bin, aber bergab sogar von einem rollenden Igel überholt werde. Nun das gute an diesem Lauf ist, dass die letzten 10 km stetig bergauf gehen, solche Zieleinläufe mag ich. Darum kurz und bündig, ein genialer Tag…

  • 13.07.2018, 7. Silvretta Run 3000

War heuer meine zweite Teilnahme, schöner Lauf, vor allem den Berg hoch und das Jamtal aussi…

Meine Einschätzung, toller Bergmarathon in einer ebenso schönen Umgebung, super Organisation, freundliche Helfer und Zuschauer.

Das Streckenprofil ist aber nicht ganz mein Terrain, vorrangig leicht zu laufende Forstwege, wo Marathonläufer so richtig Speed machen können. Ich quäle mich viel lieber langsam aber stetig den Berg hoch. Wobei bei diesem Event ging mir ehrlich gesagt schon beim ersten Anstieg die Luft aus, gibt halt solche Tage.

 

2017

Bizau Traillauf:

Termin 13.05.17 steht nun, neu gibt es sogar eine Ultradistanz, klingt verlockend, wobei für mich ist das eher zu früh in der Saison ….

bizau

Schön war’s:

Silvretta Run 3000, 15.07.2017

Mit dem Lauf liebäugle ich schon lange, vor allem weil ich die Gegend rund um Galtür einfach so toll finde. Allerdings schwanke ich derzeit noch zwischen der 30 km oder der Marathondistanz. Die Höhenmeter sind fast auschließlich auf den ersten 20 km, da kann es dann auf der zweiten Streckenhälfte schon etwas zäh werden, schöne Landschaft hin oder her.

Marathon gefinisht, hard (trail) war’s:

Allgäu Panorama Ultra Marathon, 13.08.2017

Ohne Worte…

2016

Ganz nach dem Motto „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“ habe ich mir für 2016 einige ganz persönliche Highlights herausgesucht. Teilweise werden das sicher Grenzerfahrungen für mich, aber man soll ja öfters mal die Komfortzone verlassen:

Bizau Traillauf 07.05.2016

So den Lauf habe ich zwischenzeitlich absolviert, war wirklich sehr schön und abwechslungsreich. Hier merkt man wirklich, dass dieser von begeisterten Trailläufern geplant wurde. Und auch ein super Kompliment an die sehr netten Streckenposten. Muss wirklich sagen, dass sich hier jeder Veranstalter etwas abschauen kann. Vielen Dank für die schöne Zeit.

Montafon Totale Trail 30 km 18.06.2016

Auch dieser Lauf ist Geschichte und es war ein echtes Erlebnis. Leider musste ich nach 22 km aussteigen, da mir mein Knie schon seit längerem Probleme beim Abwärtslaufen macht. Und ehrlich gesagt, war auch die Kondition nicht mehr die Allerbeste. Aber nächstes Jahr wird wieder attackiert, hier ein paar kurze Eindrücke:

Montafon Arlberg Marathon 02.07.2016

Diesen Lauf habe ich zum dritten Mal absolvier. Landschaftlich super schön, aber irgendwie ist die Streckenführung nicht so das Richtige für mich. Vor allem mit den langen Abwärtspassagen auf Schotter kann ich mich nicht so recht anfreunden. Und irgenwie geht auch meine Taktik nie auf, egal ob ich langsam beginne und mich dann steigere, oder umgekehrt, schlussendlich bin ich zeitlich immer im gleichen Bereich.

Arlberg

Allgäu Ultra Marathon 14.08.2016

Dieser Event war bereits mein zweiter w.o. in diesesm Jahr, nach 49 km war für mich in Oberstdorf Schluss. Zwischen km 30 und 40 läuft man durch ein touristisch sehr stark frequentiertes Gebiet und die Hitze machte mir auch sehr zu schaffen. Da hat sich dann leider im Kopf frühzeitige die Erkenntnis festgesetzt, dass Oberstdorf wohl das Ziel sein soll. Ok, hätte ich den inneren Schweinehund im Kopf härter rangenommen, wäre ein Finish leicht möglich gewesen, zeitlich hatte ich keinerlei Probleme. Aber nach dem zweiten alkoholfreien Weizenbier in Oberstdorf war meine Motivation einfach dahin. Sicher ist aber, „I’ll be back“.

Ultra

7. Gargellner 1/4 Gebirgsmarathon – Gargellen

Eigentlich wollte ich heuer keine kurzen Tempoläufe mehr machen, irgendwie ist das für mich einfach nicht so der richtige Kick, um aus dem Alltag auszubrechen. Aber diesen Lauf habe ich schon länger im Visier und da die Landschaft und Streckenführung sehr ansprechend ist, werde ich wohl eine Ausnahme machen.

Nachtrag zum Lauf:

War wirklich ein super Lauf, von Anfang an gemischtes Gelände mit teilweise sehr knackigen Anstiegen, da musste ich meist in den schnellen Gehschritt wechseln. Ab km 8 ist dann aber das Gröbste geschafft und man hat auf den letzten 2 Kilometern im gemütlichem Abwärtslauf Zeit, die tolle Landschaft zu genießen. Das ist wirklich ein Berglauf, der Spass macht. Fast schade, dass nach 10,5 km Schluss ist, von mir aus, dürfte der ruhig doppelt so lang sein…

Wormser Höhenweg

Eigentlich meine einzige richtige Wanderung heuer und dann darf es schon a bisserl mehr sein. Habe mich aber entschieden, bis zur Bergstation mit der Bahn zu fahren. Dann über Sennigrat, Hochjoch usw. bis zur Heilbronner Hütte. Retour vorbei an den Scheidseen und ab ins Tal bis nach Gaschurn. Waren gut 30 km, die Landschaft ist ein Traum und vor allem die Ruhe machte es zu einem tollen Erlebnis. So muss wandern sein…

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